Bettgeflüster Teil 2


Um es zu finden, öffnete sie seinen Gürtel, knöpfte seine Jeans auf, berührte abwechselnd zart und fest seinen muskulösen gebräunten Körper und arbeitete sich mit ihren Händen bis zu seinem winzigen Tangaslip vor. Dort hatte es sich versteckt, das Spielzeug aller Spielzeuge! Als sie seinen Johannes erreichte, stöhnte er lustvoll auf und flüsterte: „Fass fester zu!“ Und dann schließlich: „Lass ihn frei!“

Gerne, ach so gerne ließ sie ihn frei und war gespannt auf seinen Freudenspender. Jeder sah schließlich anders aus. Sie mochte besonders die samtige Haut an der Spitze, und sie strich liebkosend leicht darüber. Dann umfasste Franziska das gesamte Prachtstück. Mit ihren Blicken und mit ihren Händen. Es konnte sich sehen lassen. Und sie wollte ihn um keinen Preis der Welt versteckt haben. Als er nach seiner am Boden liegenden Jeans tastete, schüttelte sie abwehrend den Kopf. Vergessen schien die Angst von damals, vergessen schienen die Tage, als sie auf den Befund wartete. Es war ihr egal.

Mit trunkenen Blicken schauten sie sich an und versanken schließlich ineinander. Die Lanze vergrub sich in der Liebesgrotte. Sie waren nur noch ein Körper.

Was ist Scham? Keine Ahnung. Was ist Vernunft? Überflüssig. Es gibt nur den Genuss, die Geilheit, den rhythmischen Gleichklang. Schneller und immer schneller. Ein Stellungswechsel, kein Problem. Bei der nächsten „Session“ erlebten sie beide den „kleinen Tod“. Eine Steigerung war vorerst nicht möglich. Aber vielleicht später?

Vorerst allerdings lagen sie ermattet eng aneinander geschmiegt auf dem zerknüllten Bettlaken. Ein schönes Bild sicher, wenn man es von oben betrachten könnte. Er war auch so ein 'Mister Blauauge' wie ihr erster Sündenfall. Allerdings einer mit schwarzen Socken, die hatte er nämlich anbehalten. Und sie schien die Sünderin zu sein. Mit Strapsen, Nylons und den High Heels. Die hatte sie nämlich anbehalten.Sie schauten einander lächelnd an und Franziska fragte: „Was war das jetzt? Wie kann es sein, dass wir so gut zueinander passen, zumindest, was den Sex betrifft?“

„Ich habe es dir doch schon im Auto gesagt“, antwortete er sanft, „als deine Hand gut in meine passte. Davon abgesehen, ich glaube du hast mich verhext. Du und dein Parfüm - ihr macht beide Lust auf Sex, außerdem scheinst du die Vernunft ausschalten zu können. Aber das weißt du ja selbst, oder nicht?“

„Ich kann es nicht verhehlen, dass man mir schon Ähnliches gesagt hat. Es ist nicht immer so, aber bei dir wollte ich einfach nicht vernünftig sein. Hypnotic Poison, das Parfüm ist neu. Ich habe im KaDeWe nur eine Probe davon mitgenommen.“

Der Kaffee in den Tassen im Wohnzimmer war natürlich inzwischen kalt geworden, dafür holte Leon den Teller mit dem Kuchen ins Bett und danach zauberte er aus seiner Jackentasche, die im Flur hing, eine kleine Flasche Sekt und zwei entsprechende Gläser. Er hatte an alles gedacht.

„Was deine Frage am Anfang angeht“, sagte Leon mit einem frechen Lachen im Gesicht, „keine falschen Hoffnungen, ich möchte dich für mich ganz allein. Eine 'Ménage â trois' kommt nie in Frage.“

Franziska schwieg dazu und dachte sich, die Gedanken sind frei, und meine Fantasie ist unendlich …

Er antwortete auf ihr Schweigen: „Na, was hast du denn gerade gedacht?“

„Ich? Nichts.“

„Das glaube ich nicht. Frauen denken immer irgendwas!“

„Das kann sein“, gab Franziska zu und lächelte frech in seine himmelblauen Augen, „aber ich verrate es dir nicht.“

Der Kuchen mit Sekt nach dem Sex tat gut. Noch besser war der Sex nach dem Kuchen, wobei auch der Sekt eine Rolle spielte. Dazu benötigten sie allerdings keine Gläser....

 

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